Ins Neue Jahr geheiratet – eine Silvesterhochzeit

Ein graudämmernder Abend mitten in der norddeutschen Einöde zwischen Plöner und Laaker See, tropfnasse Felder und der gemütlich erleuchtete Hof Brache sind am 31.12.2017 der Schauplatz meiner erste Silvesterhochzeit.

Der Gedanke, das alte Jahr mit dem Schönsten, was die Liebe hergibt, abzuschließen, zaubert Gästen wie Dienstleistern ein Glitzern in die Augen. Nur Maren und Joel werden zunehmend nervöser.

Am Nachmittag haben sie zusammen mit Karina von Karina Schmalbach Fotografie das spärliche Dezemberregenlicht für ein romantisches „First sight shooting“ genutzt und jetzt sollte es doch bitte endlich losgehen!

Das tut es dann auch im Kreis ihrer 100 Gäste aus Israel, Amerika und Deutschland. Die Zeremonie ist eine integrative Mischung aus alten jüdischen Bräuchen und den ganz eigenen Wünschen von Maren und Joel und endet mit „Mazel tov“ - Rufen und einem Goldregen.

Karina (www.karina-schmalbach.de) hat ihr ganzes technisches Können aufgefahren, um in dem schummerigen Raum, der so gut wie ausschließlich von Kerzen und Lichterketten beleuchtet war, mehr als nur Schattengestalten aufs Bild zu bannen. Und das ist ihr wunderbar geglückt!

 

Und wenn  sich jetzt jemand fragt, warum sie dann so ein verwackeltes Bild ganz am Ende geschossen hat – dem sei gesagt, das war nicht Karina, das war ich. Und ich zeige es hier trotz der mieselsüchtigen Qualität, weil es für mich wie das Vorbeihuschen einer Elfe war, als das frisch getraute Paar seinen  Gästen voran durch den strömenden Regen ins Haupthaus und zur Feier eilte.